Nachhaltig leben – Lebenseinstellung oder Lifestyle?

Nachhaltigkeit 

Verbrauche nicht mehr als vorhanden und konsumiere nicht schneller, als es wieder nachwachsen kann. Einfach erklärt. 

Lebensstil

Die Art und Weise der Lebensführung. 

Lebenseinstellung

Die Art und Weise, wie wir unser Leben gestalten und wahrnehmen, was uns wichtig ist und unsere Vorstellungen. 

Wo verankern wir nun die Nachhaltigkeit, damit sie nachhaltig aufgehen kann? In beiden. Auf den ersten Blick. Wenn wir tiefer in die Begrifflichkeit des Wortes Lebensstil gehen, stoßen wir auf Wörter wie Abgrenzung (von anderen Lebensstilen), äußeres Erscheinungsbild, Attribute, Bewertung und Definition von Menschen, wo dann auch die Werbung funktioniert.

Wir verstehen und lesen, Manipulation, zeitlich begrenzt, Bewertung, Abgrenzung. Uns fehlt vor allem miteinander, selbstbestimmt und wertfrei. 

miteinander – weil, gemeinsam ist es leichter. Der Brocken ist schon ganz schön groß. Themen wie Verfehlung der Klimaziele, Mikroplastik, Abholzung, Eisschmelze, Aussterben von Tieren, Raub von Lebensräumen, Millionen Tonnen an Essen, die im Müll landen, Menschen, die verhungern, verschmutztes Trinkwasser, Ausbeutung von Arbeitskraft, etc. … Argumente?

selbstbestimmt – Selbstbestimmung im Rahmen der Möglichkeiten, gibt dem Menschen die Freiheit, für sich selbst richtig und falsch zu definieren. Das macht ihn handlungsfähig. Handlungsfähigkeit führt zu Aktionsbereitschaft. Aktion ist das, was zu geschehen hat, damit es zur Veränderung kommt. Bleiben wir stehen, wird sich nicht viel bewegen.

wertfrei – Bewerten ist etwas, was wir alle tun. Als Beispiel, wir steigen auf einen Nagel. Das Gefühl sagt: Au. Der Kopf sagt: blöder Nagel (Bewertung). Was daraus folgt ist, dass die Sympathie für den Nagel binnen kürzester Zeit schwindet. Beim Nagel macht es noch Sinn, wir wollen ja nicht nochmals drauf steigen. Gehen wir dann über in das Zwischenmenschliche entstehen Grenzen bis hin zum Extremismus. Die Grenzen sind, wie bereits erwähnt, nicht anzustreben. Bemühen wir uns nun die Welt wertfrei wahrzunehmen, reduziert sich das unnötige Gedankenwirrwarr, können gelassener auf Neues zugehen und verlieren die Angst vor dem Miteinander.

Wohin jetzt mit der Nachhaltigkeit? In die Lebenseinstellung, dort wo sich unsere Wahrnehmungen, Vorstellungen und Werte treffen. Wir haben für uns eine annehmbare Antwort.

Wir wissen, es bedarf einen Prozess der Bewusstwerdung und der Veränderung. Sind wir bereit dieses Thema und die Gefahr anzunehmen und stellen uns mit beiden Beinen am Boden, authentisch mit unserer Lebenseinstellung, dann können Lösungswege geschaffen werden. Gemeinsam, miteinander und jeder darf mitmachen. Keiner von uns ist besser oder schlechter, schöner oder klüger, ob Genie oder Lebenskünstler. Effektive Teamarbeit funktioniert in dem der eine den anderen stärkt und fehlende Ressourcen ausgeglichen werden.

Ein Lebens-Tipp: Beginn dort, wo du dich selbst dabei erwischst, auf andere zu verweisen, egal in welcher Lebenslage. Denn wer sind die anderen? – … wir, ich & du.

Ein Praxis-Tipp: https://www.wenigermist.at/tipps-zur-vermeidung-von-plastik-im-alltag

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